Ich bin jetzt gut vier Tage in Athen und ich muss sagen es kommt mir schon einiges länger vor... An Athen habe ich mich zwar noch immer nicht wirklich gewöhnt, aber ich finde immerhin die ersten einfachen Wege alleine. Die Orientierung funktioniert hier nach dem Motto: Drei Straßen runter, zwei nach rechts und dann nach links... Wegen den regelmäßig angeordneten Straßen ist das eigentlich ganz praktisch, denn man findet am Anfang kaum die Zeit, sich die Häuser einzuprägen, da man immer darauf bedacht ist, nicht über eines der zahlreichen Schlaglöcher, Stufen usw. zu stolpern oder gegen einen Pfahl zu rennen... Die Bürgersteige sind hier auch viel schmaler als in Deutschland....
Das Wetter ist hier übrigens entgegen aller Vorurteile nicht nur sonnig, heiß und gut... Am Dienstag hatten wir hier für etwa zwei Stunden Regen, so normal wie in Deutschland halt und schon kam das Wasser in Sturzbächen die Straßen runter. Da bin ich ja echt gespannt auf die Regenzeit :D und es gewittert hier auch öfter mal und ist windig...
Was mir hier am meisten zu schaffen macht, ist allerdings die Lautstärke. Andauernd fahren Autos oder noch besser Motorräder vorbei, wird gehupt, knallt etwas, Müllabfuhren (auch in der Nacht) usw. Da habe ich erst mal festgestellt, wie sehr ich sonst mit meinem Gehör arbeite, was jetzt halt nicht mehr möglich ist. Eine Nacht ohne Oropax ist leider auch unvorstellbar und auch die einzige Ruhe, die ich hier finden kann... Zum Glück steht deshalb für mich jetzt schon fest, dass ich nicht in den Räumen der Gemeinde wohnen werde, sondern in der etwas entfernten Wohnung. Da soll es angeblich ruhiger sein.. Mit wem ist allerdings noch nicht klar.
Aber ich habe auch schon schöne Seiten an Athen gefunden, abgesehen von dem Ausblick von diversen Punkten und den Bergen und Meer Drumherum. Es gibt hier auch sehr schöne Stadtteile und auch viele gute Straßenmusiker oder Ähnliches. Einige Male haben wir übrigens auch schon einen Blick auf die Akropolis erhascht, die fand ich allerdings ziemlich enttäuschend. Sie ist bei weitem nicht so groß und pompös wie ich es mir vorgestellt habe....
Was übrigens sehr unterschiedlich von Deutschland ist, ist dass Athen nachts auch an Wochentagen wirklich sehr lebendig ist im positiven Sinne. Die Geschäfte sind hier auch noch bis in den späten Abend offen, also die Leute scheinen hier ihren Nachmittag am Abend zu haben.
Was auch auffällig ist, ist die Gewöhnung an das Klima. Ich hab jetzt schon das Gefühl, dass ich bei Temperaturen friere, die ich zu Hause als warm empfunden hätte. Auch auf das Essen hat die Umstellung scheinbar einen Einfluss. Ich habe nur wenig Hunger und trinke dafür bestimmt das doppelte von dem zu Hause und gehe trotzdem selten aufs Klo. Schon vor dem Sprachkurs habe ich meist schon ohne Probleme einen Liter weg...
In den drei Tagen Sprachkurs haben wir finde ich schon erstaunlich viel gelernt. Das Lesen und Schreiben klappt schon ganz gut und auch der Wortschatz ist erheblich gewachsen... Am besten lernt man allerdings im Anwenden, wenn man in Alltagssituationen dann einfach nachguckt, was das auf Griechisch heißt oder nachfragt.
Die drei Seminarnachmittage waren recht unterschiedlich. Heute haben wir was über die Gemeinde gelernt, während wir an den anderen Tagen über Bedürftigkeit und unsere Erwartungen/Sorgen usw. gesprochen haben. Einiges war halt mehr, anderes weniger interessant. Morgen werden wir dann unsere Betreuer aus den Einsatzstellen kennenlernen und mit einem deutschen Buffet bekochen. Der Auflauf von Anna und mir steht grad im Ofen und wird hoffentlich was :D Die Sauerei und die 8 Zwiebeln müssen sich ja gelohnt haben :D
Übrigens ist das Gemüse hier riesig. Kartoffeln, Zwiebeln und Tomaten haben wir bestimmt schon in der vierfachen Größe wie in Deutschland gesehen... Das Brot ist aber leider echt nicht so der Knaller, entweder Labberbrot, was man eig toasten würde, hartes oder total trockenes Brot... Naja, ich finde hier schon noch mein Brot, auch wenn ich es selber backen muss. Mittags essen wir eh in den Einsatzstellen, bleibt nur noch Frühstück und Abendessen. Und fürs Frühstück gibt es hier dafür eine erstaunlich große Auswahl an Cornflakes.
An die Wohnung hier habe ich mich eig soweit gewöhnt, aber ich freue mich trotzdem am Samstag endlich in mein Zimmer zu kommen wo ich endlich auspacken und ankommen kann... Andauernd sucht man was in diesem riesigen Koffer und findet es nur nach dreimaligen umräumen... Echt nervig :D
So ich glaub das wars erst mal... Ich wüßte jedenfalls nichts mehr zu schreiben :D
Liebe Grüße aus dem nächtlichen, windigen, etwas frischen Athen :)
Das Wetter ist hier übrigens entgegen aller Vorurteile nicht nur sonnig, heiß und gut... Am Dienstag hatten wir hier für etwa zwei Stunden Regen, so normal wie in Deutschland halt und schon kam das Wasser in Sturzbächen die Straßen runter. Da bin ich ja echt gespannt auf die Regenzeit :D und es gewittert hier auch öfter mal und ist windig...
Was mir hier am meisten zu schaffen macht, ist allerdings die Lautstärke. Andauernd fahren Autos oder noch besser Motorräder vorbei, wird gehupt, knallt etwas, Müllabfuhren (auch in der Nacht) usw. Da habe ich erst mal festgestellt, wie sehr ich sonst mit meinem Gehör arbeite, was jetzt halt nicht mehr möglich ist. Eine Nacht ohne Oropax ist leider auch unvorstellbar und auch die einzige Ruhe, die ich hier finden kann... Zum Glück steht deshalb für mich jetzt schon fest, dass ich nicht in den Räumen der Gemeinde wohnen werde, sondern in der etwas entfernten Wohnung. Da soll es angeblich ruhiger sein.. Mit wem ist allerdings noch nicht klar.
Aber ich habe auch schon schöne Seiten an Athen gefunden, abgesehen von dem Ausblick von diversen Punkten und den Bergen und Meer Drumherum. Es gibt hier auch sehr schöne Stadtteile und auch viele gute Straßenmusiker oder Ähnliches. Einige Male haben wir übrigens auch schon einen Blick auf die Akropolis erhascht, die fand ich allerdings ziemlich enttäuschend. Sie ist bei weitem nicht so groß und pompös wie ich es mir vorgestellt habe....
Was übrigens sehr unterschiedlich von Deutschland ist, ist dass Athen nachts auch an Wochentagen wirklich sehr lebendig ist im positiven Sinne. Die Geschäfte sind hier auch noch bis in den späten Abend offen, also die Leute scheinen hier ihren Nachmittag am Abend zu haben.
Was auch auffällig ist, ist die Gewöhnung an das Klima. Ich hab jetzt schon das Gefühl, dass ich bei Temperaturen friere, die ich zu Hause als warm empfunden hätte. Auch auf das Essen hat die Umstellung scheinbar einen Einfluss. Ich habe nur wenig Hunger und trinke dafür bestimmt das doppelte von dem zu Hause und gehe trotzdem selten aufs Klo. Schon vor dem Sprachkurs habe ich meist schon ohne Probleme einen Liter weg...
In den drei Tagen Sprachkurs haben wir finde ich schon erstaunlich viel gelernt. Das Lesen und Schreiben klappt schon ganz gut und auch der Wortschatz ist erheblich gewachsen... Am besten lernt man allerdings im Anwenden, wenn man in Alltagssituationen dann einfach nachguckt, was das auf Griechisch heißt oder nachfragt.
Die drei Seminarnachmittage waren recht unterschiedlich. Heute haben wir was über die Gemeinde gelernt, während wir an den anderen Tagen über Bedürftigkeit und unsere Erwartungen/Sorgen usw. gesprochen haben. Einiges war halt mehr, anderes weniger interessant. Morgen werden wir dann unsere Betreuer aus den Einsatzstellen kennenlernen und mit einem deutschen Buffet bekochen. Der Auflauf von Anna und mir steht grad im Ofen und wird hoffentlich was :D Die Sauerei und die 8 Zwiebeln müssen sich ja gelohnt haben :D
Übrigens ist das Gemüse hier riesig. Kartoffeln, Zwiebeln und Tomaten haben wir bestimmt schon in der vierfachen Größe wie in Deutschland gesehen... Das Brot ist aber leider echt nicht so der Knaller, entweder Labberbrot, was man eig toasten würde, hartes oder total trockenes Brot... Naja, ich finde hier schon noch mein Brot, auch wenn ich es selber backen muss. Mittags essen wir eh in den Einsatzstellen, bleibt nur noch Frühstück und Abendessen. Und fürs Frühstück gibt es hier dafür eine erstaunlich große Auswahl an Cornflakes.
An die Wohnung hier habe ich mich eig soweit gewöhnt, aber ich freue mich trotzdem am Samstag endlich in mein Zimmer zu kommen wo ich endlich auspacken und ankommen kann... Andauernd sucht man was in diesem riesigen Koffer und findet es nur nach dreimaligen umräumen... Echt nervig :D
So ich glaub das wars erst mal... Ich wüßte jedenfalls nichts mehr zu schreiben :D
Liebe Grüße aus dem nächtlichen, windigen, etwas frischen Athen :)
Hallo Miri!
AntwortenLöschenSchön, von Dir zu lesen; das klingt ja schon echt spannend! Wir haben schon viel an Dich gedacht und drücken die Daumen fürs weitere gute Eingewöhnen. Es ist toll, wenn Du wirklich von dem Alltäglichen schreibst (Kein Klopapier ins Klo werfen, tsss...) und was Dir so auffällt. Ich bin echt gespannt, was Du noch alles so erlebst!
Erst mal liebe Grüße aus dem schon seit Sonntag sonnigen Sarstedt
von Ute