Sonntag, 28. September 2014

Ein paar Bilder aus der Gegend

So, ich bin tatsächlich erst zwei Wochen hier... Kommt mir viel länger vor :D
Ich habe schon einige Stadtteile von Athen kennengelernt und alle sind für sich absolut unterschiedlich. In Glyfada, wo das Behindertenheim liegt, ist alles relativ grau und trocken, während in der Gegend des Altenheimes relativ viel grün ist. Hier sind jetzt einige Fotos aus der Umgebung meiner Wohnung.
 


Hier gibt es relativ viele Straßenkatzen, viele sind sehr zutraulich und lassen sich streicheln und laufen dann hinterher. Sie schlafen in allen Ecken..






Wie man sehen kann, sehen auch direkt benachbarte Straßen schon total unterschiedlich aus. Einige sind wirklich sehr schön und auch gut zu gehen, andere wiederum einfach alt, grau, eng und hässlich.

Ich komme irgendwie nicht so zum Fotos machen, ich vergesse immer meinen Fotoapparat... Ich werde mir demnächst mal Mühe geben :)

LG aus dem bei 20°C kalten Athen ;)

Dienstag, 23. September 2014

Neues aus Athen

So, ich bin jetzt schon gut eineinhalb Wochen hier- es kommt mir vor wie ein Monat- und ich habe schon sooo viele neue Eindrücke sammeln können,ich weiß gar nict wohin mit allem in meinem Kopf..
Ich bin abends so fertig, dass ich es sogar ohne Oropax schaffe, in 5 Minuten einzuschlafen, wenn Maya drüben skypt und noch das Licht an ist- sehr ungewöhnlich für mich... :D Aber kein Wunder bei dem, was hier so passiert...
Letzen Samstag sind wir in unsere entgültigen Bleiben umgezogen. Während die anderen in den Räumen der Gemeinde geblieben sind, habe ich mich mit Maya und Alina (mehr oder weniger freiwillig) zu der Imitouwohnung aufgemacht. Diese liegt angeblich eine halbe Stunde Fußmarsch von der Gemeinde entfernt in Pagrati- wir haben bis jetzt minimal ne Stunde gebraucht... Die Wohnung ist dafür echt sehr schön! Wir haben jeder ein Zimmer, Bad und Küche. Die Küche hat neben den üblichen Dingen wie Herd,Kühlschrank usw. sogar eine kleine Spülmaschine! Definitiv das Highlight der Wohnung ;) Das Bad ist ganz okey, benötigt aber noch etwas handwerkliche Zuwendung: Die Klospülung geht noch nicht, das heißt wir spülen mit nem Eimer Wasser. Auch die Sache mit dem Boiler ist etwas gewöhnungsbedürftig und ich hoffe dass ich nach drei kalten Duschen heute auch endlich mal Warmwasser abbekomme :D Die Zimmer sind sehr farbenfroh in knalligen Farben gestrichen: Meins ist knallgrün mit dunkellila :) Ich habe ein Bett, einen Kommodenschrank und zwei Stühle, ein Tisch folgt hoffentlich noch in nächster Zeit... Gestern habe ich mich mit Alina im Jumbo (das ist so ein Billigladen in dem es fast alles zum einrichten gibt) ausgetobt und mein Zimmer etwas persönlicher gestaltet. ;) Die Wohnung liegt übrigens auch gut: Auf der Parallelstraße ist eine Einkaufsstraße, auf der es fast alles zu kaufen gibt. Auch einen Lidl haben wir zu unserer Freude in etwa 500 Meter Entfernung, wobei die besagten 500m mit den vollen Einkaufstaschen deutlich länger werden... Immerhin habe ich da meinen Heißgeliebten Kräuterfrischkäse gefunden, und auch einige andere Dinge, die es in den griechischen Märkten nicht gibt. Nur Kräutersalz scheinen die hier nicht zu kennen :( Die Preise sind eig auch ganz okey, meist etwas teurer als in Deutschland, aber es ist machbar. Aber zurück zu unserer Wohnung- wir haben auch noch einen schmalen, aber langen Balkon. Eher für Wäsche als zum Sitzen gedacht, vor allem weil die Sicht wirklich sehr atemberaubend ist: In den etwa 10 Quadratmeter großen Innenhof bzw. da wir im dritten Stock wohnen, gegen die Häuserwände.... Achja und noch ein Highlight: Wir haben einen Aufzug! Die Wohnung liegt übrigens auch deutlich ruhiger, manchmal hört man sogar Vögel! In der Nähe sind einige Grünanlagen und das Viertel ist auch generell schöner. Nicht so eng und sauberer...
In etwa 20 Minuten ist man bei der nächsten Metrostation, mit der wir dann zur Arbeit weiterfahren. Vor der Tür fährt auch noch ein Bus, allerdings wissen wir noch nicht ganz genau, wohin der fährt... Nur das man vom Syntagma hierher fahren kann.. Wie das andersrum ist aber noch nicht, weil die ganzen Einbahnstraßen das etwas kompliziert machen... Eigentlich fährt der auch zur Metro, das wollten wir heut ausprobieren, aber da haben wir mal die griechische Mentalität zu spüren bekommen. Eig fährt der wohl alle 10 Minuten, wir haben also auf dem Rückweg von der Arbeit gewartet, weil wir bei 36°C und mit 6 Liter Sprudel keine Lust hatten zurückzulaufen. Als nach einer halben Stunde noch kein Bus (oder wie das Dingens auch heißt. Hier gibt es zig verschiedene Verkehrsmittel mit jeweils verschiedenen Namen-Metro, Tram, Bus, Bahn, Straßenbahn, S-Bahn usw.) da war, haben wir uns mal angefangen zu wundern. Das die hier nicht nach Plan fahren war ja klar, aber so lange... Dann nach einer dreiviertel Stunde, als wir schon fast gehen wollten, kam er dann mal. Wir steigen ein, der Fahrer steigt erst mal aus. Nach einer viertel Stunde kommt er dann mal gemütlich wieder angeschlendert, steigt ein, lehnt sich da gemütlich hin und hat dann auf das Fragen einer Passagiererin wohl irgendwas gesagt, worauf die Hälfte der Leute ausgestiegen ist. Wir sind dann auch zu Fuß gegangen, was da los war-keine Ahnung, er hat uns jedenfalls nicht mehr überholt in den 20 Minuten. Hoffentlich läuft das nicht immer so...
Aber dafür erleichtert uns der Bus unsere Wohnlage deutlich. Bis zu den anderen in die Gemeinde ist es doch ein ganz schönes Stück und bei der Hitze hier auch ganz schön anstrengend. Den Weg haben wir auch noch nicht so richtig raus, beim ersten Mal haben wir auf beiden Wegen 1 1/2 Stunden gebraucht, beim zweiten Mal eine halbe weniger, aber wie die auf eine halbe Stunde kommen ist mir doch recht schleierhaft... naja, wenn wir erst mal unsere Monatstickets nächste Woche kriegen, ist das Problem dann auch gelöst: Der Bus fährt von unserer Tür bis zum Syntagma und von da aus sind es nur noch etwa 10 Minuten... Eine wirkliche Erleichterung, denn diese langen Fußmärsche mit leichten Orientierungsproblemen, dazu die Hitze, schlauchen doch ganz schön..
Die Seminarwoche haben wir nun auch erfolgreich hinter uns gebracht. Meine Griechischkenntnisse haben sich deutlich verbessert, beschränken sich aber immer noch auf ein paar Vokabeln und die Standartbegrüßungsdialoge alla Wie heißt du, Wo wohnst du usw. Die Schrift geht langsam ganz gut und ansonsten heißt es Learning by doing. Jetzt haben wir nämlich nur noch ein mal die Woche Sprachkurs...
Gestern habe ich dann eine meiner Arbeitsstellen, das Kokkori, kennengelernt. Dort werde ich die erste Woche sein, nächste Woche dann im Altersheim. Danach wird sich entscheiden, in welchem Rhythmus ich arbeiten werde, ich selbst bin mir da auch noch nicht so ganz sicher. Das Kokkori liegt in Glyfada, einen sehr schönen, etwas reicheren Teil von Athen, etwas außerhalb und am Meer! Jedenfalls wurden wir im Kokkori, wohin wir in etwa anderthalb Stunden mit Metro und Bus fahren, sehr freundlich von unserer Betreuerin empfangen, die zum Glück auch gut Englisch spricht. Wir sind übrigens Alina und Ich, Alina arbeitet Vollzeit dort... Ich bin auch ganz froh, dass ich da nicht allein durch muss :D Der erste Tag war schon ziemlich krass, uns wurde das Haus gezeigt, die Bewohner kurz vorgestellt und Fragen beantwortet. Das war alles krass viel, laut und auch etwas befremdlich. Ich hatte etwas das Gefühl vor einer Wand zu stehen, die auch noch dazu lauthals unverständliche Dinge von sich gibt in 20 facher Ausführung. Leider war der erste Tag auch etwas unglücklich, weil viele Arbeiter als erstes erst mal nach den Ehemaligen gefragt haben, ein etwas blödes Gefühl und auch das Gefühl, nicht so willkommen zu sein... Ob das einfach falsch bei uns angekommen ist oder sonst was wissen wir nicht, heute war es jedenfalls anders. Wir haben uns die Workshops angeguckt, die die Bewohner am Vormittag haben und uns somit auch schon mal individuellere Bilder von den Bewohnern machen können. Morgen werden wir uns dann die Nachmittagsschicht ansehen, wer wann arbeitet, wissen wir aber noch nicht... Die Sprache empfinde ich im Moment noch als Barriere, vor allem wenn sie anfangen sich mit uns zu unterhalten, aber ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass sie sich auch dann freuen, wenn man ihnen einfach auf deutsch antwortet :D Der Rest wird sich zeigen, es scheint jedenfalls eine sehr aktive, lebendige Einrichtung zu sein und eine spannende, interessante Arbeitsstelle. Mal sehen wir das Altersheim so ist...
Letzen Freitag, unseren letzten Seminartag, haben wir einen Ausflug zu einer wunderschönen Bucht gemacht und dort den Tag verbracht. Das war mal typisches Bilderbuchgriechenland...



Joa, es gibt eig noch so viel zu erzählen... Ich könnte noch ewig weiterschreiben. Aber der Eintrag ist schon ziemlich lang und ihr habt ja auch nicht ewig Zeit zum lesen :D
Deshalb für heute erst mal schluss...
Liebe Grüße aus dem 36°C heißen, knalligsonnig und dabei zum Teil doch recht windigen Athen :)

Mittwoch, 17. September 2014

4 Tage hier....

Ich bin jetzt gut vier Tage in Athen und ich muss sagen es kommt mir schon einiges länger vor... An Athen habe ich mich zwar noch immer nicht wirklich gewöhnt, aber ich finde immerhin die ersten einfachen Wege alleine. Die Orientierung funktioniert hier nach dem Motto: Drei Straßen runter, zwei nach rechts und dann nach links... Wegen den regelmäßig angeordneten Straßen ist das eigentlich ganz praktisch, denn man findet am Anfang kaum die Zeit, sich die Häuser einzuprägen, da man immer darauf bedacht ist, nicht über eines der zahlreichen Schlaglöcher, Stufen usw. zu stolpern oder gegen einen Pfahl zu rennen... Die Bürgersteige sind hier auch viel schmaler als in Deutschland....
Das Wetter ist hier übrigens entgegen aller Vorurteile nicht nur sonnig, heiß und gut... Am Dienstag hatten wir hier für etwa zwei Stunden Regen, so normal wie in Deutschland halt und schon kam das Wasser in Sturzbächen die Straßen runter. Da bin ich ja echt gespannt auf die Regenzeit :D und es gewittert hier auch öfter mal und ist windig...
Was mir hier am meisten zu schaffen macht, ist allerdings die Lautstärke. Andauernd fahren Autos oder noch besser Motorräder vorbei, wird gehupt, knallt etwas, Müllabfuhren (auch in der Nacht) usw. Da habe ich erst mal festgestellt, wie sehr ich sonst mit meinem Gehör arbeite, was jetzt halt nicht mehr möglich ist. Eine Nacht ohne Oropax ist leider auch unvorstellbar und auch die einzige Ruhe, die ich hier finden kann... Zum Glück steht deshalb für mich jetzt schon fest, dass ich nicht in den Räumen der Gemeinde wohnen werde, sondern in der etwas entfernten Wohnung. Da soll es angeblich ruhiger sein.. Mit wem ist allerdings noch nicht klar.
Aber ich habe auch schon schöne Seiten an Athen gefunden, abgesehen von dem Ausblick von diversen Punkten und den Bergen und Meer Drumherum. Es gibt hier auch sehr schöne Stadtteile und auch viele gute Straßenmusiker oder Ähnliches. Einige Male haben wir übrigens auch schon einen Blick auf die Akropolis erhascht, die fand ich allerdings ziemlich enttäuschend. Sie ist bei weitem nicht so groß und pompös wie ich es mir vorgestellt habe....
Was übrigens sehr unterschiedlich von Deutschland ist, ist dass Athen nachts auch an Wochentagen wirklich sehr lebendig ist im positiven Sinne. Die Geschäfte sind hier auch noch bis in den späten Abend offen, also die Leute scheinen hier ihren Nachmittag am Abend zu haben.
Was auch auffällig ist, ist die Gewöhnung an das Klima. Ich hab jetzt schon das Gefühl, dass ich bei Temperaturen friere, die ich zu Hause als warm empfunden hätte. Auch auf das Essen hat die Umstellung scheinbar einen Einfluss. Ich habe nur wenig Hunger und trinke dafür bestimmt das doppelte von dem zu Hause und gehe trotzdem selten aufs Klo. Schon vor dem Sprachkurs habe ich meist schon ohne Probleme einen Liter weg...
In den drei Tagen Sprachkurs haben wir finde ich schon erstaunlich viel gelernt. Das Lesen und Schreiben klappt schon ganz gut und auch der Wortschatz ist erheblich gewachsen... Am besten lernt man allerdings im Anwenden, wenn man in Alltagssituationen dann einfach nachguckt, was das auf Griechisch heißt oder nachfragt.
Die drei Seminarnachmittage waren recht unterschiedlich. Heute haben wir was über die Gemeinde gelernt, während wir an den anderen Tagen über Bedürftigkeit und unsere Erwartungen/Sorgen usw. gesprochen haben. Einiges war halt mehr, anderes weniger interessant. Morgen werden wir dann unsere Betreuer aus den Einsatzstellen kennenlernen und mit einem deutschen Buffet bekochen. Der Auflauf von Anna und mir steht grad im Ofen und wird hoffentlich was :D Die Sauerei und die 8 Zwiebeln müssen sich ja gelohnt haben :D
Übrigens ist das Gemüse hier riesig. Kartoffeln, Zwiebeln und Tomaten haben wir bestimmt schon in der vierfachen Größe wie in Deutschland gesehen... Das Brot ist aber leider echt nicht so der Knaller, entweder Labberbrot, was man eig toasten würde, hartes oder total trockenes Brot... Naja, ich finde hier schon noch mein Brot, auch wenn ich es selber backen muss. Mittags essen wir eh in den Einsatzstellen, bleibt nur noch Frühstück und Abendessen. Und fürs Frühstück gibt es hier dafür eine erstaunlich große Auswahl an Cornflakes.
An die Wohnung hier habe ich mich eig soweit gewöhnt, aber ich freue mich trotzdem am Samstag endlich in mein Zimmer zu kommen wo ich endlich auspacken und ankommen kann... Andauernd sucht man was in diesem riesigen Koffer und findet es nur nach dreimaligen umräumen... Echt nervig :D
So ich glaub das wars erst mal... Ich wüßte jedenfalls nichts mehr zu schreiben :D
Liebe Grüße aus dem nächtlichen, windigen, etwas frischen Athen :)
 

Dienstag, 16. September 2014

Ein paar Bilder

 
Das ist die Kirche der Gemeinde, in der wir sind :)
 

 
Die tolle Dachterasse von der Wohnung, in der ich momentan wohne und die auch eine spätere WG wird. Mit tollem Ausblick über Athen.
 
 
Gestern Abend sind wir auf den benachbarten Lykavettos gegangen und haben die Aussicht genossen. Die Bilder sind leider nicht so toll geworden, aber ich glaub das reicht aus um sich vorstellen zu können, was für ein Bild sich uns geboten hat und wie gigantisch Athen ist...
 

Montag, 15. September 2014

Hallo aus Athen! :)

So, ich bin nun erfolgreich in Athen gelandet und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu berichten... Es gibt so viele neue Eindrücke die auf einen einprasseln, Infos, Menschen usw., iwie ist alles zusammen recht erschlagend. Ich fange einfach mal vorne an ;)
Am Sonntag bin ich ja gegen mittag aufgebrochen... Der Abschied von zu Hause und meiner Familie fiel mir sehr schwer, aber als der geschafft war, siegte doch die Vorfreude! Nachdem mein Koffer mit seinen 23,5 Kilo doch durchgegangen ist und auch die Sicherheitskontrollen gemeistert waren ging es dann mit 30 Minuten Verspätung los. Der Flug war für mich sehr aufregend, aber irgendwie im Nachhinein doch nicht schlimm :D Leider war in Deutschland alles bewölkt.... Aber dafür hatten wir dann in Athen gutes Wetter. Wir sind ja abends hier gelandet und der Blick über das nächtliche Athen war wirklich unbezahlbar! Athen ist eine echt gigantisch große Stadt!
Mit Bus und Taxi gings dann zur Wohnung, wo wir auch schon herzlich von unseren Mitfreiwilligen empfangen wurden.
Ich wohne für diese Woche mit Anna, Alina und Maya in dem Nachbarhaus der Gemeinde. Die WG ist ganz nett, sind zwar andere Standart als in Deutschland, aber da ich das erwartet habe, habe ich mich da auch jetzt schon ganz gut dran gewöhnt. Zum Beispiel hört man in der ganzen Wohnung wenn jemand aufs Klo geht, und zwar alles :D Apropos Klo: Hier in Athen darf man das Klopapier nicht runterspülen sondern muss es in einen Mülleimer packen. Etwas gewöhnungsbedürftig...
Dafür gibt es hier eine echt tolle Dachterasse: Sehr groß und mit Blick über Athen! :)
Die erste Nacht war dann nicht ganz so toll. Es ist relativ laut und ich war von der Reise auch noch aufgedreht... Am morgen sind wir dann in den Gottesdienst der Gemeinde gegangen. Es ist ja eine deutsche Auslandsgemeinde, also es war alles auf Deutsch und auch deutsche Lieder und so. Der Gottesdienst war echt schön, einiges lebendiger als ich das aus Deutschland gewohnt bin und nicht streng nach Liturgie. Beim anschließenden Grillen haben wir ein paar Leute aus der Gemeinde kennengelernt und einiges über Athen und Griechenland erfahren... Die Atmosphäre in der Gemeinde ist übrigens auch anders als in Deutschland. Man kennt sich besser, es ist iwie familiärer und es war eig ganz schön.
Danach sind wir ein bisschen in der Umgebung umgeschaut. Die anderen kannten das ja schon, für mich war es neu :D Es gibt deutlich sichtbar unterschiedliche Stadtteile, denen man die Armut/Reichtum ansieht. einige Bereiche sind doch recht heruntergekommen, andere wirklich schön restauriert und so. Die Staßen sind alle sehr eng, gesäumt von mindestens drei Stockwerk hohen, sandfarbenen Häusern. Für mich sieht im Moment alles noch recht gleich aus und ich habe auch noch kaum Orientierung :D aber immerhin geht der Weg zum Bus einfach nur gerade die Straße runter und zur Metro muss man dann einfach noch mal der Hauptstraße unten folgen, das kann ich mir noch merken :D Den bus haben wir auch gleich mal genutzt, als wir dann am Abend zum Strand gefahren sind. Der Abschnitt wo wir waren war nicht ganz soo schön, aber trotzdem war das Meer sehr erfrischend. Die typischen Griechenlandstrände habe ich hier noch nicht gesehen, eher typische Stadtstrände. Das Meer war übrigens im Vergleich zur Nord und Ostsee sehr warm und auch salzgehaltig...
Die zweite Nacht war dann dank Oropax und der glorreichen Idee, doch keine Bettdecke sondern nur den Bezug zu nehmen wie es mir geraten wurde ganz gut. Trotzdem bin ich früh wach und sitze jetzt hier auf der Dachterasse und versuche meine Eindrücke für euch aufzuschreiben :D
Ich glaub heute, am Werktag, ist es deutlich lauter hier als gestern. Uns wurde erzählt, dass hier immer nur abwechselnd Autos mit einem geraden Kennzeichen an einem Tag und mit einem ungeraden Kennzeichen am nächsten Tag in die Stadt dürfen... Ich frag mich ja wie laut es sonst wäre... der verkehr ist übrigens chaotischer und man hupt glaub ich gerne...
Was mir auch schon aufgefallen ist, dass hier wegen der Hitze der Tagesablauf anders ist. Man macht am Mittag eine Mittagspause und lebt dafür deutlich länger in den Abend hinein...
Joa, ich glaub das wars im großen und ganzen erst mal... Wie gesagt es ist alles sehr viel und ich muss das alles erst mal verarbeiten und die ganzen Infos und Namen kann ich mir eh nicht alles merken. Ich glaub ich bin auch noch nicht richtig hier angekommen, das brauch wohl noch ein paar Tage... Es fühlt sich alles noch ein bisschen nach Ferienfreizeit an :D
Heute startet unser Seminar und Griechischkurs. Bin mal gespannt, die meisten können nicht mehr Griechisch als ich, was schon mal beruhigend ist. :D mit hallo, Tschüs, Danke, Wie geht's, Entschuldigung, Gesundheit und Bitte kann man sich hier aber nicht durchschlagen... Achja und die Zahlen von 1 bis 20 :D aber iwie hab ich da scheinbar eine eigene Interpretation gelernt, das wird hier alles doch anders ausgesprochen....
Soweit erst mal von mir. ich hoffe ich kann bald nochmal ein paar Bilder reinstellen, aber bis jetzt bin ich noch nicht dazu gekommen, viele zu machen... Erst mal muss ich selbst alles aufnehmen :D
Liebe Grüße aus dem heißen aber durch Wind an den meisten Stellen angenehmen Athen :)

Freitag, 12. September 2014

Morgen geht´s los!!

So meine Lieben :)
Morgen ist es soweit-um halb 6 wird mein Flug in Köln gehen! Damit wir auch wirklich pünktlich sind, werden wir um halb 11 hier aufbrechen-auf die Deutsche Bahn ist ja bekanntlich nicht Verlass :D
Seid Montag bin ich schon am packen und habe jetzt endlich das Gefühl fertig zu sein... Nach bestimmt 10 mal umpacken, wiegen, wieder packen usw. dürfte alles passen. Ums Paket komm ich trotzdem nicht herum :D
Die ersten Abschiede habe ich mittlerweile auch hinter mich gebracht-einige mehr, andere weniger tränenreich. Ist schon ein komisches Gefühl, hier alles hinter sich zu lassen für ein Jahr...
Und natürlich bin ich jetzt auch mega aufgeregt. Äußert sich meistens durch einen Bewegungs-, Knuddel- und Etwas-tun-Drang.... :D einfach rum sitzen und darauf warten, dass es losgeht ist im Moment nicht mehr möglich...
Zum einen will ich die Zeit anhalten und den Abschied so weit wie möglich hinausschieben, zum anderen will ich dass es einfach nur noch losgeht!
Am Mittwoch sind die ersten Freiwilligen in Griechenland angekommen und haben auch schon einiges erzählt. Scheinbar wird es doch drei WG´s geben... Es ist wohl relativ heiß und auch H&M wurde wohl schon gesichtet :D Ebenso unsere Rettung in Sachen Brot: Es gibt wohl Backmischungen, die nicht aus Weißbrot bestehen :D
Naja, soviel heute von mir... Ich werde mich dann die nächsten Tage melden und aus Athen berichten :)

 

Montag, 1. September 2014

Noch 12 Tage - Aufregung und Vorfreude

Hallo liebe Leute ;)
In 12 Tagen ist es soweit!! :) langsam werde ich doch recht aufgeregt und kann es kaum noch erwarten... Eigentlich könnte ich gleich mit Packen anfangen :D
Meine Einkäufe sind zum größten Teil erledigt und leider etwas mehr geworden als gedacht... Medikamente, Drogeriezeug, Stadtplan (wetterfest!), Wörterbücher usw.- das ganze Zeug wiegt allein schon 7 Kilo! (Okey, vielleicht habe ich auch ein bisschen übertrieben, aber dafür bin ich jetzt gut vorbereitet :D) aber trotzdem stellt sich da die Frage, wie ich mein Gepäck auf 23 Kilo plus 8 Kilo Handgepäck reduzieren soll... da ist es auch kein Wunder, dass mich diese Frage auch in meine Träume begleitet (Ich hatte tatsächlich einen Albtraum vom 60 Kilo schweren Koffer :D)...
Naja auch die Reise wird wohl relativ aufregend, immerhin wird es das erste Mal dass ich fliege (wenn man von dem einen mal als Kleinkind absieht)... Da habe ich schon alle mit Fragen gelöchert, mir den Ablauf zig mal erklären lassen und tausend mal nachgefragt, ob das Handgepäck wirklich nicht gewogen wird :D Gut, dass ich da nicht allein durch muss und Maya mit mir fliegt...
In der ersten Woche dort, werden wir dann ein Einführungsseminar in der Gemeinde haben, wo wir etwas über Griechenland lernen, einen Intensivkurs in Griechisch kriegen (meine Griechischkenntnisse sind leider immer noch nicht so überragend...) und unsere Betreuer und Arbeitsstellen kennenlernen werden. Erst danach geht es in die WGs... Für die Betreuer sollen wir ein typisch deutsches Buffet anrichten, was uns doch ganz schön Kopfzerbrechen bereitet hat... gar nicht so einfach...
Am Samstag stehen dann auch schon die ersten Verabschiedungen an. Vor allem von Oma wird mir das bestimmt sehr schwer fallen und davor habe ich auch schon echt Respekt! Aber vorher ist am Freitag noch der Abschlussball von Caro, wo ich mich echt freue, dass ich da noch da bin und mit kann ;)
Aber ich freu mich auch schon sehr auf Griechenland (vor allem auch auf das Wetter!!), die Gruppe, die Arbeit und die vielen neuen Eindrücke und Erlebnisse - ich bin voll freudiger Erwartungen ;)